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Die letzte Spritzung entscheidet oft über die Qualität der Ernte

Wenn Erzeuger an erfolgreichen Pflanzenschutz denken, gilt die größte Aufmerksamkeit meist der Wahl des richtigen Pflanzenschutzmittels. Die Auswahl des geeigneten Mittels ist zweifellos wichtig. Doch gerade in den letzten Wochen vor der Ernte zeigt sich häufig, dass die Qualität der Applikation ebenso entscheidend ist wie das eingesetzte Pflanzenschutzmittel selbst. Mit zunehmender Reife der Früchte wird der Bestand immer empfindlicher. Pilzkrankheiten, Fäulnis und Schädlinge, die gegen Ende der Vegetationsperiode auftreten, können sich bei günstigen Witterungsbedingungen schnell ausbreiten. In dieser Phase können bereits kleine, unbehandelte Bereiche innerhalb der Laubwand oder Baumkrone zum Ausgangspunkt für Infektionen werden, die die Fruchtqualität beeinträchtigen, die Lagerfähigkeit verkürzen oder den Marktwert der Ernte mindern. Das Ziel der letzten Spritzung besteht daher nicht darin, mehr Pflanzenschutzmittel auszubringen, sondern sicherzustellen, dass alle Bereiche der Laubwand bzw. Baumkrone ausreichend benetzt werden.

Die letzte Spritzung entscheidet oft über die Qualität der Ernte

Gleichmäßige Benetzung macht den Unterschied

Dichte Laubwände und Baumkronen stellen für jede Gebläsespritze eine große Herausforderung dar. Blätter und Äste schirmen die inneren Bereiche von Bäumen oder Rebstöcken häufig ab, sodass die Spritztropfen nur schwer alle Zielflächen erreichen.

Das Ergebnis ist vielen Anwendern bekannt:

  • Die äußeren Bereiche der Laubwand bzw. Baumkrone werden ausreichend benetzt,
  • während die inneren Bereiche teilweise unbehandelt bleiben.

Diese unbehandelten Bereiche können ideale Bedingungen für die Entwicklung von Krankheiten bieten – selbst wenn das richtige Pflanzenschutzmittel in der korrekten Aufwandmenge eingesetzt wurde.

Eine erfolgreiche Abschlussbehandlung hängt daher von einer gleichmäßigen Tropfenverteilung über die gesamte Laubwand bzw. Baumkrone ab und nicht allein von der ausgebrachten Spritzbrühemenge.

Der Luftstrom ist ebenso wichtig wie die Spritzbrühemenge

Viele Anwender konzentrieren sich in erster Linie auf die Auswahl der Düsen oder die Einstellung des Arbeitsdrucks. Bei Pflanzenschutzmaßnahmen im Obst- und Weinbau ist jedoch der Luftstrom häufig der entscheidende Faktor dafür, wie effektiv die Tropfen in die Laubwand bzw. Baumkrone eindringen.

Ein gut abgestimmter Luftstrom:

  • transportiert die Tropfen tief in die Laubwand bzw. Baumkrone,
  • verbessert die Benetzung der Blattober- und Blattunterseiten,
  • reduziert unbehandelte Bereiche,
  • minimiert übermäßige Spritzbeläge auf den äußeren Bereichen der Laubwand bzw. Baumkrone.

Dadurch wird nicht nur die Wirksamkeit der Pflanzenschutzmaßnahme verbessert, sondern auch jeder Liter Spritzbrühe effizienter genutzt.

Präzision statt höherer Aufwandmengen

Eine Erhöhung der Spritzbrühemenge ist nicht immer die richtige Lösung. Ohne einen optimal abgestimmten Luftstrom und eine gleichmäßige Tropfenverteilung verbleibt zusätzliche Spritzbrühe häufig auf den äußeren Blättern oder gelangt auf den Boden, anstatt die vorgesehenen Zielflächen zu erreichen.

Moderner Pflanzenschutz basiert zunehmend auf Applikationspräzision statt auf höheren Aufwandmengen. Eine bessere Benetzung ermöglicht es den Anwendern, das Potenzial des gewählten Pflanzenschutzmittels optimal zu nutzen und gleichzeitig unnötige Verluste zu reduzieren.

Für eine gleichmäßige Applikation entwickelt

Genau auf diesem Prinzip basiert die AGP PRO Gebläsespritzen-Baureihe.

Das sorgfältig entwickelte Luftstromsystem sorgt für eine gleichmäßige Luftverteilung über die gesamte Laubwand bzw. Baumkrone. Dadurch können die Spritztropfen besser in dichte Laubbereiche eindringen, während gleichzeitig unbehandelte „Totzonen“ reduziert werden. Der ausgewogene Luftstrom verbessert die Benetzung sowohl der äußeren als auch der inneren Bereiche und ermöglicht den Anwendern dadurch einen gleichmäßigeren und zuverlässigeren Pflanzenschutz im gesamten Obst- oder Weinbaubestand.

Ob im Weinbau oder in modernen Obstanlagen – das Ziel bleibt dasselbe: Jedes Blatt, jede Traube und jede Frucht soll den erforderlichen Schutz erhalten.

Wenn die Ernte näher rückt, gibt es keine zweite Chance. Die Qualität der letzten Spritzung entscheidet oft über die Qualität der Ernte.

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